Prof. Dr. Eva Spies

Juniorprofessorin für Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Afrika

Eva Spies 1

Kontaktdaten

Raum:1.11 (GW II)
Telefon:0921 55 4150
Fax:0921 55 844156
E-Mail:eva.spies@uni-bayreuth.de
Sprechstunde:nach Vereinbarung
Anschrift:Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Afrika, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Universität Bayreuth, 95440 Bayreuth, Germany

Forschungsschwerpunkte:
Religiöse Vielfalt und Religionskontakte; Christentum in Afrika; Religion und Entwicklungszusammenarbeit; Religiöse Gesellschaftsentwürfe und Projekte der Transformation; Interkulturelle Kommunikation und Hermeneutik; Religiöse Epistemologien und Anthropologien

Regionale Schwerpunkte:
Madagaskar/Indischer Ozean, Niger/Westafrika

    

Aktuelles

Der AK „Mittelbau und Nachwuchs“ der DVRW hat Eva Spies eingeladen, im September 2018 in Potsdam die Keynote auf der Tagung  „Wissenschaftlichkeit und Normativität in der Religionswissenschaft  – Religionswissenschaft als Akteurin im öffentlichen Religionsdiskurs“ zu halten. https://akmntagung.wordpress.com/2018-potsdam/ 
Vorläufiger Titel: „Zur Relationalität religionswissenschaftlicher Wissensproduktion: Forschen mit Missionaren / über Missionare auf Madagaskar“  

Gemeinsam mit Abdourahmane Seck (Universität Gaston Berger St. Louis), Rüdiger Seesemann und Franz Kogelmann (Universität Bayreuth) wird Eva Spies die Point Sud-Konferenz “Knowledge Production in and about Africa: Intersections of Moralities and Higher Education” im Dezember 2018 in Dakar ausrichten.
Abstract

        

Zur Person / Akademischer Werdegang

Eva Spies ist seit Mai 2014 Juniorprofessorin für Religionswissenschaft mit Schwerpunkt Afrika an der Universität Bayreuth.

Sie beschäftigt sich empirisch und theoretisch mit Fragen religiöser Vielfalt, speziell mit Formen christlicher Religion auf Madagaskar und der Art und Weise, wie Akteure unterschiedliche religiöse Traditionen zueinander ins Verhältnis setzen.

Insbesondere interessieren sie Formen des religious engineering im Kontext religiöser Vielfalt: Damit sind die aktiven Versuche gemeint, religiöse, soziale und politische (Um-)Welten zu gestalten und zu verbessern. Die engineers sind dabei Akteure, die sich im Rahmen ihrer 'Projekte der Transformation' auf religiöse Ressourcen (wie Praktiken, Lehren, Ethiken, Symbole oder Institutionen) beziehen.

Bis April 2014 war Eva Spies Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie und Afrikastudien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie hat Ethnologie, Religionswissenschaft und Politikwissenschaft in Tübingen und Mainz studiert. Im Rahmen ihrer Promotion in der Ethnologie an der Universität Mainz hat sie über interkulturelle Kontakte in der Entwicklungszusammenarbeit in Niger gearbeitet (Spies 2009).    

    

Eva Spies ist Mitglied des DFG-geförderten wissenschaftlichen Netzwerks „Dynamiken interkultureller Begegnungen“ (2013-2016)

Eva Spies ist seit Januar 2017 Sprecherin des neu gegründeten Arbeitskreises 'Afrika' im Rahmen der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft e.V.
https://www.dvrw.uni-hannover.de/ak_afrika.html

    

An der Universität Bayreuth ist sie
Mitglied des Leitungsgremiums des Instituts für Afrikastudien (IAS)
Mitglied des Academic Committee der Bayreuth International Graduate School of African Studies (BIGSAS) und PI der BIGSAS

    

Publikationen
Lebenslauf