Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

für den Masterstudiengang Religionswissenschaft 

Sommersemester 2016

(Stand 27.04.2016)

 Bitte beachten Sie, dass sich noch Veränderungen ergeben können

 

53002 William James-Gastprofessur zum Thema "Theorie und Empirie in der Religionswissenschaft"

Dozent: Prof. Dr. em. Hubert Seiwert (Universität Leipzig)

Vorlesung und Kolloquium, 2 SWS, geblockt, 9.-13. Mai 2016. Hier finden Sie den Flyer mit dem Programm.

Bitte beachten: Die Räume sind nun zugeteilt

Modulzuordnung: Master R1-R3 und G5, G6, G7

Einzelveranstaltungen:

  Montag, 9.  Mai        10.15-11.45 Uhr Religionswissenschaft und die Entdinglichung von Religion (Vorlesung) in GWII- S 6
18.15-19.45 Uhr Religion und Politik in China (Festvortrag) in NWII - H 18
Dienstag, 10. Mai 10.15-11.45 Uhr Religionswissenschaftlicher Naturalismus (Vorlesung) in GWII - H 27
14.15-15.45 Uhr Kolloquium zum Vorlesungsthema in GWII - S 5
Mittwoch, 11. Mai

Populärer und staatlicher Ahnenkult im heutigen China (Vorlesung) (Thema geändert!) in NWIII - S 135

14.15-15.45 Uhr Kolloquium zum Vorlesungsthema in GWII - H 27
Donnerstag, 12. Mai 10.15-11.45 Uhr Prozesstheorie religiöser Bewegungen (Vorlesung) in AI - H 33
14.15-15.45 Uhr Kolloquium zum Vorlesungsthema in GWI - S 120
Freitag, 13. Mai 10.15-11.45 Uhr Religion und Politik in der Moderne (Vorlesung) in AI - H 34
14.15-15.45 Uhr Kolloquium zum Vorlesungsthema in GWII - S 6

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53009 Religion and Development

Dozentin: Prof. Dr. Eva Spies

Hauptseminar, 2 SWS, Mo 14-16, Raum: GWII - S 7, Beginn: 18.04.2016

Modulzuordnung: Master R1-R3, G5, G6, G7

Inhalt: Recently the German Ministry of Economic Cooperation and Development (BMZ) has published a brochure that emphasises the important role of religion in development cooperation (BMZ 2015). Until the 1990ies, religion has rather been seen as an obstacle to development, whereas today cooperation with religious actors is presented as an asset. In the seminar we will study how this change came about and discuss the question whether the project of development has ever been secular.
We will trace the historical, ideological, and practical connections between religion and development – here understood as ideas and actions relating to the “improvement” of life in a given society or the world. We will start with texts about Christian mission in the 19th century, and review the place of religion in theories of development of the 20th century. However, the main focus of the seminar is on contemporary debates about the role of religious ideas, practices and actors in development work. We will study the positions of social scientists, development institutions, and religious actors, such as religious communities and so-called Faith Based Organisations (FBOs). Examples mostly from Africa will illustrate these positions, and show different approaches to ethical and societal change as well as their social consequences.
The aim of this seminar is to provide insight into the changing relation between religion and development on a theoretical and an applied level, and to become acquainted with different actors and their attitudes towards the religion/development-connection.

* BMZ 2015: Die Rolle von Religion in der deutschen Entwicklungspolitik: https://www.bmz.de/de/mediathek/publikationen/reihen/infobroschueren_flyer/flyer/Flyer_Religionen.pdf

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 53007 Religion und Migration

Dozent: Prof. Dr. Christoph Bochinger/ Prof. Dr. Gabriele Cappai

Hauptseminar, 2 SWS, Mo 16-18, Raum: AI - S 112, Beginn: 18.04.2016

Modulzuordnung: Master R1-R3, G4, G6, G7

Inhalt: Migration und Auswanderung stellen für Aufnahmeländer eine besondere Herausforderung dar. Moderne, westliche Gesellschaften stehen vor der Aufgabe, Einwanderer sowohl funktional (Arbeitsmarkt) als auch sozial zu integrieren. Unter Bezugnahme auf eine meist undefinierte „Leitkultur“, verlangen Aufnahmegesellschaften darüber hinaus gelegentlich eine kulturelle Assimilation der Migrantinnen und Migranten.  

Religion kann für Migrations- und Integrationsprozesse unterschiedliche Bedeutung einnehmen. Sie gilt einerseits als Ressource für Individuen und Gruppen, um in der „Fremde“ ihre religiöse und kulturelle Identität zu sichern, wie auch als Brücke zur Aufnahmegesellschaft („interreligiöser Dialog“). Andererseits gilt sie auch als Hemmschuh für eine gelingende Integration; so wird Religion als Abgrenzungsmarker für Gruppenunterschiede herangezogen.

In den letzten zwei Jahrzehnten haben Migrationsforscher ihre Aufmerksamkeit zunehmend auf „Migrantenorganisationen“ gerichtet. Dabei haben sie den Umstand unterstrichen, dass diese Organisationen, weit weg davon, die Bildung von Parallelgesellschaften zu favorisieren, eine nicht zu unterschätzende Funktion für die Integration in die Aufnahmegesellschaft leisten können.

In unserem Seminar wollen wir uns unter anderem mit der Frage beschäftigen, inwiefern dies auch für Organisationen gelten kann, die sich im weitesten Sinne als „religiös“ begreifen.

Im Mittelpunkt des Seminar sollen folgende Aspekte behandelt werden:

  • Funktionen von Religion im Kontext von Migration bei Individuen
  • Gesellschaftliche Erwartungshaltungen gegenüber Religion (religiöse Fremdbilder im Zusammenhang von Migration)
  • Funktionen von Organisationen hinsichtlich der Integration von Individuen und Gruppen in die Aufnahmegesellschaft
  • Die Rolle von Religion bei der Bildung, Strukturierung und Zielfestlegung dieser Organisationen
  • Theoretische und methodologische Probleme in der systematischen Erforschung von Migrantenorganisationen

 Literatur:

Hans-Georg Soeffner: Vergesst eure Leitkultur! In: FAZ, 12.1.2016 (http://www.faz.net/-gqz-8c7vd)

Werner Schiffauer: Parallelgesellschaften. Wie viel Wertekonsens braucht unsere Gesellschaft? Für eine kluge Politik der Differenz, Bielefeld: Transcript, 2008.

Alexander-Kenneth Nagel (Hg.): Religiöse Netzwerke. Die zivilgesellschaftlichen Potenziale religiöser Migrantengemeinden, Bielefeld: Transcript, 2015.

Gabriele Cappai: Im migratorischen Dreieck. Eine empirische Untersuchung über Migrantenorganisationen und ihre Stellung zwischen Herkunfts- und Aufnahmegesellschaft, Stuttgart: Lucius & Lucius, 2005.

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53011 Klassikerlektüre: E. Durkheim

Dozent: Prof. Dr. Christoph Bochinger

Hauptseminar, 2 SWS, Mi 8-10 bzw. nach Vereinbarung, Raum: NW II - S 78, Beginn: 13.04.2016

Modulzuordnung: Master R1-R3, G5

Inhalt: Émile Durkheims Werk aus dem Jahr 1912 ist ein Klassiker sowohl der Soziologie, Ethnologie als auch Religionswissenschaft. Im Lektüreseminar wird dieses Werk in deutscher Übersetzung kontinuierlich gelesen und interpretiert. Das Seminar eignet sich sowohl als Einstieg in die Religionssoziologie wie auch zur vertiefenden Beschäftigung mit Durkheim.

Literatur: É. Durkheim: Die elementaren Formen des religiösen Lebens, Frankfurt/Main 1981.
Weitere Literatur zu Beginn des Semesters.

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53006 Empirische Forschungswerkstatt

Dozent: Prof. Dr. Christoph Bochinger

Hauptseminar, 2 SWS, Mi 14-16, teilgeblockt, Raum: NWII - S 74, Beginn: 20.04.2016 (Beginn geändert!)

Modulzuordnung: Master F1-F4, Doktoranden

Inhalt: Die Forschungswerkstatt begleitet die Konzeption und Durchführung eigenständiger Forschungsarbeiten der Studierenden im Bereich der religiösen Gegenwartskultur. Im Mittelpunkt steht die Arbeit an selbst erhobenen Daten im Rahmen der qualitativ-empirischen Religionsforschung und die Auseinandersetzung mit einschlägiger Methodenliteratur. Es handelt sich um eine Pflichtveranstaltung für die Studierenden des Schwerpunktes „Religiöse Gegenwartskultur“. Studierende aus dem BA-Studiengang Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Religion, die schon 150 ECTS-Punkte absolviert haben, können sich die Teilnahme für den späteren Master-Studiengang anrechnen lassen.

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Bitte beachten: 53016 Jagiella: Islam in Ost- und Südosteuropa, und 53003 Jagiella: Heterodoxy and Orthodoxy in South Asian Islam finden erst in der zweiten Semesterhälfte als teilgeblockte Veranstaltungen statt.

53016 Islam in Ost- und Südosteuropa

Dozentin: Leyla Jagiella, M.A.

Seminar, 2 SWS, teilgeblockt, 2. Semesterhälfte

Modulzuordnung: Master G4, I1-I6

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53003 Heterodoxy and Orthodoxy in South Asian Islam

Dozentin: Leyla Jagiella, M.A.

Seminar, 2 SWS, teilgeblockt, 2. Semesterhälfte

Modulzuordnung: Master I1-I6

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53021 Populäre Reinkarnationsvorstellungen in der religiösen Gegenwartskultur

Dozenten: Dr. Stefan Kurth, Kirchenrat Bernhard Wolf

Hauptseminar, 2 SWS, Do 16-18, Raum: GWII - S 6, Beginn: 14.04.2016

Modulzuordnung: Master G4, G6, G7

Inhalt: Empirische Studien belegen, dass die Vorstellung wiederholter Erdenleben (Reinkarnation) in der religiösen Gegenwartskultur Europas eine enorme Verbreitung gefunden hat. Woher kommt das? Zunächst ist man geneigt, dies für ein modernes Phänomen zu halten und auf ‚östliche‘ (hinduistische und buddhistische) Einflüsse zurückzuführen. Bei näherem Hinsehen reichen Reinkarnationsvorstellungen in der europäischen Religionsgeschichte jedoch bis in die griechische Antike, zu Pythagoras und Platon, zurück und ziehen sich durch alle folgenden Epochen:

  • von der antiken Gnosis über den Manichäismus zu den Katharern des Mittelalters;
  • am Übergang zur Frühen Neuzeit von der jüdischen und christlichen Kabbala über den radikalen Pietismus bis zur Aufklärungsphilosophie (z.B. Lessing);
  • und schließlich von philosophischen und literarischen Thematisierungen im ‚langen‘ 19. Jh. (z.B. Goethe) über die Anfänge der modernen Esoterik an der Wende zum 20. Jh. (Spiritismus-Theosophie-Anthroposophie) bis zur religiösen Gegenwartskultur;
  • darüber hinaus verbinden sie sich teilweise mit Ideen einer Wiedergeburt auf anderen Planeten (z.B. Swedenborg, Goethe, Herder).

Wir werden uns im Seminar anhand exemplarischer Quellen auf historische Spurensuche danach begeben, was der modernen Popularität von Reinkarnationsvorstellungen den Boden bereitete. Anschließend sind die Teilnehmer eingeladen, aktuelle Varianten von Reinkarnationsvorstellungen in der religiösen Gegenwartskultur zu erkunden und im Seminar vorzustellen.

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53027 Religion. From Anthropology (English)

Dozent: Dr. Benedikt Pontzen

Blockseminar, 2 SWS, 1. Sitzung: Mittwoch, 13. April, 10:00 Uhr, Raum: Glasraum at Bigsas (Geschwister-Scholl-Platz), Blöcke vorauss. am: 23.-27.05., 20.-24.06., 27.06.-1.07., 4.-8.07.16.

Modulzuordnung: Master R1-3, G5, G6, A2.

Inhalt: "Religion" as a singular concept has seen better days as an object of anthropological study. Throughout the 20th century, religion used to be considered "out there" and was either to be overcome by those entrapped in it or to be studied and explained (away) by the anthropologists. Nevertheless, it has not given way to both aspirations, and it came as a surprise that it was not only still "out there" but alive and thriving at the end of the Short Twentieth Century. Accordingly, the previous attempts to deal with religion have recently come under challenge, and the field of the anthropology of religion is currently repositioning itself. The very idea of religion as an object of study has been replaced by the factual variety of religious phenomena in the world. And this variety prompts new points of departure. In the framework of this seminar, we will dip into this shifting field. We will reflect on our notion(s) of religion, read detailed studies with religion at the core, and discuss different theoretical approaches that have been coined within anthropology to approach the religious. Thereby, we will gain an overview of actual debates and their historic precedents as well as of the pitfalls and problems that the distinct approaches to the religious entail. By the end of the seminar we will have gained an impression of the main trends to study the religious in anthropology, and we will be able to discuss how to locate our ongoing research within this broader field.

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53010 Grounded Theory

Dozent: Stefan Schröder, M.A.

Hauptseminar, 2 SWS, Mi 10-12, Raum: GWII - S 7, Beginn: 13.04.2016

Modulzuordnung: Master G1-G3, G8, G9, I7

Inhalt: Ein induktiver Zugang gilt als wesentlicher Charakterzug der Religionswissenschaft. „Die Religionswissenschaft schließt […] von den konkreten Daten auf allgemeine Zusammenhänge – nicht umgekehrt“ (Bochinger 2004, S.207). Im methodischen Bereich findet man dieses Forschungsprogramm nirgendwo so systematisch ausgearbeitet und konsequent umgesetzt wie in der Grounded Theory. Obwohl viele Religionswissenschaftler-Innen mit dieser Methode arbeiten, bleibt eine Reflexion der methodologischen Voraussetzungen und der expliziten Arbeitsschritte aber oftmals aus.
Nach einem Überblick zur Geschichte der Grounded Theory von ihrer Gründerzeit (Glaser/Strauss 1967) bis hin zu neueren Weiterentwicklungen (Breuer 2010; Strübing 2004) werden in diesem Seminar einzelne Charakteristika der Methode näher beleuchtet und in den Kontext religionswissenschaftlicher Methodendiskussionen und Forschungsarbeiten gestellt. Dabei soll die Methode auch anwendungsbezogen erlernt werden. Dazu sind kleinere Forschungsprojekte geplant.

Literatur:
Breuer, Franz: Reflexive Grounded Theory. Eine Einführung für die Forschungspraxis. Wiesbaden 2010.
Glaser, Barney G. und Anselm L. Strauss: The Discovery of Grounded Theory. Strategies for Qualitative Research. Chicago u.a. 1967. (deutsch als: Grounded Theory. Strategien qualitativer Forschung. Bern 1998.)
Mey, Günter (Hg.): Grounded Theory Reader. Wiesbaden 2011.

Zusätzliche Literaturvorschläge werden bei der ersten Seminarsitzung gegeben.

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53001 Körper, Alltag, Geschlecht in Islamicate Societies

Dozenten: Prof. Dr. Paula Schrode, Dr. Claudia Liebelt

Seminar, 2 SWS, Do 12-14, Raum: GWII - S 6, Beginn: 14.4.2016

Modulzuordnung: Master G6, G7, I1-I6

Inhalt: Dieses interdisziplinäre Seminar vermittelt einen empirischen und theoretischen Einblick in das Themenfeld Körper, Alltag und Geschlecht in islamisch geprägten Kontexten. Thematische Schwerpunkte sind soziale Normen, Sexualität, Ritual, Reinheit sowie Körpertechniken, wie etwa Beschneidung und Praktiken/Ideologien der Ver- bzw. Entschleierung. Von den Teilnehmer_innen wird die Bereitschaft zur Lektüre und Diskussion vorwiegend englischsprachiger, über die eigenen Fachgrenzen hinaus gehender Literatur und eine aktive Mitarbeit erwartet.

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53014 Lektürekurs Türkisch

Dozentin: Prof. Dr. Paula Schrode

Seminar, 2 SWS, Di 10-12, Raum 1.23 in GW II, Beginn: 12.4.2016 (Raum geändert)

Modulzuordnung: Master  G8, G9, I7, I9

Voraussetzung: Türkischkenntnisse, die zur Lektüre einfacher Texte befähigen.

Inhalt: Dieser Sprachkurs richtet sich an Studierende, die ihre Grundkenntnisse im Türkischen anhand religionsbezogener Texte vertiefen möchten. Als Lektüre werden Auszüge aus türkischen Originalquellen verwendet. Die genaue Auswahl wird an das sprachliche Niveau sowie inhaltliche Interessen der Gruppe angepasst.

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53025 Religionsgeschichtliche Darstellungen im Kontext der „Türkisch-islamischen Synthese"(Türk İslam sentezi) – Quellenlektüreseminar'

Dozentin: Prof. Dr. Paula Schrode

Seminar, 2 SWS, Fr 10-12, Raum: GWII - S 7, Beginn: 15.4.2016

Modulzuordnung: Master  I9

Voraussetzung: Türkischkenntnisse, die zur Lektüre auch komplexerer Texte befähigen.

Inhalt: In den 1970er Jahren wurde unter konservativen und nationalistischen Intellektuellen in der Türkei die Idee einer „Türkisch-Islamischen Synthese“ populär, mit der man das nationalistische und das islamisch-religiöse Spektrum im gemeinsamen Kampf gegen linke Bewegungen vereinen wollte. Zentrales Element dieses Projekts war die Konstruktion einer nationalen türkischen Kultur, zu der untrennbar der Islam gehört. Nach einer Einführung in den historischen und politischen Kontext werden wir uns im Seminar anhand von Originalquellen einige Darstellungen türkischer Kultur und Religionsgeschichte durch Autoren der „Türkisch-Islamischen Synthese“ erschließen.

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Universität Bayreuth -